RAUHNÄCHTE

Eine Begleitung durch die 'Zeit zwischen der Zeit'



Ja, es gibt sie - diese Zeit zwischen der Zeit. Diese Tage, an denen viele Menschen kaum mehr zum durchatmen kommen, sich die Aufgaben Richtung Jahresende verdichten.


Und draussen in der Natur, im Jahreskreis?


Da wird es still. Da läutet bereits Samhain bzw. das Allerheiligenfest eine neue Phase ein. Der 11. Neumond im Kalenderjahr rund um den 1. November lässt das Winterhalbjahr beginnen, das Tor zur Anderswelt geht auf. Ein paar Wochen später dann die Wintersonnenwende, der 21. Dezember. Die Überlieferungen aus den verschiedenen Kulturkreisen diese Zeit betreffend sind mannigfaltig, Die Geschichten unserer Gross- und Urgrosseltern lassen uns ahnen: es war immer schon eine mystische Zeit. Die kleine und große Rauhnachtzeit, die Zeit der Ahnenverbindung, das Loslassen des alten Jahres, das Hinüberschauen ins neue. Die Schwelle.


Auf meinem Pflanzenweg durch das Jahr habe ich mich vor etwa 5 Jahren das erste mal tiefer mit Brauchtum aber auch der Mythologie der Rauhnächte auseinanderzusetzen begonnen. Es ist für mich die magischste Zeit im Jahr, in der meine Intuition besonders geschärft ist, in der ich mehr träume als sonst und in der sich mein Skorpion-Aszendent im Norden des Winters und der Tiefe der Dunkelheit besonders wohl fühlt ;-)


Die Pflanzenteile, die ich das ganze Jahr über sammle, gehen nun in eine neue Transformation-Phase ein,

die des Feuers & der Asche, des Rauches & der Himmelsverbindung. Das bedeutet für mich sehr viel: die Asche, die wieder zu Erde wird und der Rauch, der das feinstoffliche, ätherische der Pflanze hervortreten lässt. Durch unseren Geruchssinn kommen die Duftmoleküle beim Räuchern in direkte Verbindung mit dem limbischen System in unserem Stammhirn, unserer Psyche, unseren Emotionen.


Der Rauch kann beruhigen, alte Themen aufbrechen, verbinden, klären. So unterstützt die Pflanze abseits ihrer Inhaltsstoffe bei allem, was in dieser Zeit auch Platz haben sollte.


Ich begleite in dieser Zeit mit täglichen Impulsen per mail oder Whatsapp, mit ca. 20 minütigen Meditationen, mit meinem Impulskarten-Set, ganz persönlich bei Räucher-Wanderungen in der Natur und meinem Räucherwerk. Die Räucherpflanzen werden von mir persönlich das ganze Jahr über achtsam gesammlt, geschnitten und getrocknet . Von der Wurzel, über Blätter, Blüten, Nadeln, Harze und Hölzern.


Das aktuelle Angebot findet ihr in der Rubrik "Termine" bzw. im online "Marktplatz".


HIER EIN GESCHENK FÜR EUCH. DIE ERSTE RAUHNACHT-MEDITATION vom 25. Dezember zum Thema "Ich öffne meine Sinne" - Verbindung mit der Anderswelt und den Ahnen hier klicken >>

Mit diesem Text von Lothar Zenetti wünsche ich Euch am Ende dieses Wandlungs-Jahres friedliche und lichtvolle Übergangstage ins 2021er


Von Herzen, Alexandra


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WINTERPSALM


Es ist jetzt nicht die Zeit, um zu ernten. Es ist jetzt auch nicht die Zeit, um zu säen. An uns ist es, in winterlicher Zeit Uns eng um das Feuer zu scharen und den gefrorenen Acker in Treue geduldig zu hüten.

Andere vor uns haben gesät. Andere nach uns werden ernten. An uns ist es, in Kälte und Dunkelheit beieinander zu bleiben und während es schneit, unentwegt wachzuhalten die Hoffnung. Das ist es. Das ist uns aufgegeben In winterlicher Zeit.



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